Pfarrei St. Hubertus Aach

Die Glocken unserer Pfarrkirche

Eine Aacher Glocke von 1684 trug die Inschrift: OMNIA MAJORI DENTUR HONORI. ANNO 1684. Sie fiel 1944 einem Granatvolltreffer im Dachreiter der Kirche zum Opfer und zerbrach in viele Stücke.
Eine weitere Glocke mit der Inschrift: St. Hubertus et St. Michael Patröner in der Pfarrkirche zu Aach. Maria Henrica von Löwenhaupt: Abatissa ad sanctam Irminam 1771. Diese Glocke überlebte beide Weltkriege, kehrte aber ohne ihre Glockenkrone zuletzt zurück. Sie steht heute rechts vom Sakramentsaltar.
Im Erdgeschoss des Turmes wird eine von einem Granatsplitter durchlöcherte Stahlglocke aufbewahrt.

Im Jahr 1980 wurde die (überholte alte) Marienglocke von 1946 zusammen mit zwei neuen Glocken geweiht. Sie trägt den Glockenspruch „Ave Maria“ und ein Medaillon der Fa. Mabilon, Saarburg, ist auf den Ton „es“ gestimmt und wiegt 170 kg.

Die 400 kg schwere Hubertusglocke trägt ebenfalls das Kennzeichen der Fa. Mabilon und die Nummer 7263. Sie ist auf den Ton „b“ gestimmt und hat unten einen Durchmesser von 0.88 m.
Der Glockenspruch lautet: St. Hubertus heiß ich, Gnad und Segen bring ich, Blitz und Wetter wend ich.

Die Josefsglocke trägt zum Medaillon der Fa. Mabilon, Saarburg die Nr. 7264 und ist auf den Ton „des“ gestimmt. Sie ist 240 kg schwer, hat einen Durchmesser von 0,74 m und ist auf den Ton „des“ gestimmt.
Der Glockenspruch lautet: Heiliger Josef, segne unsere Arbeit und erflehe uns den Frieden.

Das heutige Aacher Geläute ist auf das Te Deum – Motiv abgestimmt.

Aufzeichnungen von Engelbert Gotthard