Pfarrei St. Amandus Kordel

St. Amandus
Patron unserer Pfarrkirche in Kordel

Amandus = der Liebenswürdige (latein.)
Gedenktag
: 6. Februar

Geboren um 590 in Aquitanien, der Mitte des heutigen Frankreich. Er verzichtete auf den Reichtum seiner Eltern und wurde Mönch in einem Kloster auf der Insel Yeu (Oye) bei La Rochelle.
Schließlich zog er sich zurück und lebte als Einsiedler. Dies dünkte ihm nach einiger Zeit höchst eigennützig und so schwor er am Grab des Hl. Martin von Tours, Missionar zu werden.
Sein Weg führte ihn zunächst nach Friesland. Nach drei Jahren Wirkens verwies ihn der Frankenkönig Dagobert des Landes, weil er in der Missionstätigkeit des Amandus eine Gefährdung seiner politischen Pläne sah.
Auf der Suche nach einem neuen Wirkungsfeld kam Amandus nach Tirol, wirkte später bei slawischen Volksteilen an der Donau. Nach dem Tod Dagoberts 639, ging Amandus für kurze Zeit zurück in sein erstes Missionsgebiet. Schließlich verschlug es ihn nach Spanien, wo er unter den Basken für das Reich Christi arbeitete. Nach dieser Zeit wandte sich Amandus wieder nach Norden, wo er in der Ebene der Schelde wirkte. Kurze Zeit war er als Bischof in Maastricht und ging dann nach Antwerpen.

Dargestellt als Bischof mit Schlange.

St. Vedastus
unbekannter Patron unserer Pfarrkirche in Kordel

Vedastus (flämisch - latein.?)
Gedenktag
: 6. Februar

Wahrscheinlich in Périgor geboren.
Er soll den Frankenkönig Chlodwig nach der Schlacht bei Zülpich im Christentum unterrichtet haben. Nach längerem Aufenthalt in Reims wurde er um 500 vom Hl. Remigius zum Bischof von Arras geweiht. Er bekehrte viele Heiden im Artois und im Gebiet von Cambrai.
Er starb am 6. Februar 540. Zunächst wurde er in seiner Bischofskirche beigesetzt. Bischof Autbert von Cambrai überführte später die Gebeine des Heiligen an den Ort seiner einstigen Gebetszelle an der Stadtmauer. Hier entstand die Benediktinerabtei St. Vaast (St. Vedastus) als Hüterin seiner Gebeine.

Dargestellt als Bischof mit Bär