Pfarrei St. Petrus Welschbillig

Die Glocken unserer Pfarrkirche

Das heutige Geläute ist bereits das vierte der 1895 fertig gestellten Pfarrkirche St. Petrus. Die ersten Glocken stammten noch aus der alten Kirche auf dem heutigen Friedhof. 1908 wurde ein neues vierstimmiges Geläute eingeweiht. Nach wenigen Jahren wurde es im Ersten Weltkrieg beschlagnahmt.

1920 schaffte die Pfarrei drei neue Glocken an. Die beiden größeren wurden 1942 zu Kriegszwecken eingezogen. Übrig blieb die Marienglocke. Sie läutete bis 1951 und wurde dann für 1.200 DM an die Pfarrei Kinderbeuern verkauft.

Am 27.05.1951 wurden vier neue Glocken des Bochumer Vereins für Gußstahlfabrikation geweiht. Sie kosteten zusammen 6.990 DM. Finanziert wurden die Glocken hauptsächlich durch Patenschaften.

Beschreibung der Glocken
(nach den Daten des damaligen Glockensachverständigen Domkapellmeister Dr. Johannes Klassen vom 21. Mai 1951):

Name der Glocke Schlagton Gewicht Durchmesser
Glocke 1 St. Petrus es' (dis') 868 kg 1.350 mm
Glocke 2 St. Donatus ges' (fis') 635 kg 1.180 mm
Glocke 3 St. Maria as' (gis') 480 kg 1.045 mm
Glocke 4 St. Martin b' (ais') 292 kg 920 mm
 

Die Schlagtöne der Glocken bilden einen ausgefüllten es-/dis-Moll-Dreiklang (Motiv: "Per omnia saecula saeculorum") .
1957 wurde eine Läuteanlage eingebaut.

Quelle: Festschrift 100 Jahre Pfarrkirche St. Peter zu Welschbillig, Trier o. J. [1992]