Pfarrei St. Petrus Welschbillig

Messdiener

Was man über die Messdiener/innen wissen sollte...

Ministrant (Messdiener) leitet sich von dem lateinischen Wort "ministrare" ab, was "dienen" bedeutet.
Die Hl. Messe (Eucharistiefeier) ist für das Leben des Christen ein zentraler Ort. Die Gottesdienstgemeinde soll nicht nur passiv, sondern auch aktiv an der Feier teilnehmen. Dies drückt sich durch verschiedene Dienste aus (Lektor, Kommunionhelfer, Kantor...). Diese tragen dazu bei, dass aus der Feier ein Fest wird. Einer dieser Dienste ist auch der Ministrantendienst. Er dient stellvertretend für die ganze Gemeinde am Altar.

Ministranten übernehmen als Vertreter der Gemeinde verschiedene Dienste im Gottesdienst. Während des Gottesdienstes bereiten sie mit dem Priester die Eucharistiefeier am Altar vor und räumen nach der Kommunion den Altar ab. Sie schellen bei der Wandlung. Sie reichen dem Priester wichtige liturgische Geräte, wie Weihrauchfass, Weihwassergefäß (Aspergil) oder Messbücher, sie bringen die Gaben zum Altar und sammeln Kollekten ein. Zu Prozessionen und großen Messen werden auch das Prozessionskreuz und als Ceroferar (Leuchterträger) die Kerzen von den Ministranten getragen. Ein Thuriferar ist ein Ministrant, der ein mit Weihrauch gefülltes Rauchfass trägt; ein Navikular ist ein Ministrant, der das Schiffchen trägt. Dieser Dienst wird meist von Obermessdienern an besonderen Feiertagen übernommen.

Wer kann die Messe dienen? - Wie wird man Messdiener?

Jeder getaufte katholische Christ kann, darf und soll die Messe dienen. Die Voraussetzung, Messdiener zu werden ist nur, dass man römisch-katholisch ist und dass man die Erste Heilige Kommunion empfangen hat. Allerdings ist es eine Entwicklung seit der frühen Kirche, dass nur Kinder diesen Dienst verrichten. Seit den 70er Jahren lassen die meisten Gemeinden für diesen Dienst auch Mädchen zu.

In der Regel werden die Kinder nach der Ersten Heiligen Kommunion zum Dienst als Messdiener eingeladen und in einem feierlichen Gottesdienst eingeführt.

Als Messdiener hat man immer den ersten Platz, man kann mittun, anpacken und mit Freude beim Gottesdienst dabei sein. Durch die Vielzahl der Messdiener kommt man nicht jede Woche mit dienen dran, vermehrt allerdings an den Festtagen des Kirchenjahres.

Darüber hinaus wird sehr viel auch außerhalb der Kirche unternommen. Zum Beispiel Fahrten ins Schwimmbad, Erlebnisbad, Eisbahn (im Winter), Erlebnisparks. Einmal im Jahr geht's dann auf große Fahrt für eine Woche.
Auch z. B. Radtouren, Messdienerfußballturniere oder andere "'Äktschn" stehen auf dem Programm, das die Messdiener mit gestalten und -bestimmen können durch ihre Ideen.